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Auf zu neuen Ufern

Um direkt an meinen letzten Eintrag anzuschließen, wir haben weder das Nashorn noch den Leoparden finden können Nichtsdestotrotz war Etosha mehr als sehenswert und die Condor Crew kommt bestimmt in ein paar Jahren nochmal hierher, aber diesmal in der Trockenzeit. Also ab zu unserem nächsten Stopp: Sceleton Coast. Um noch pünktlich in den Nationalpark einreisen zu dürfen, musste Leonie ganz schön aufs Gas drücken und das bei teils sehr unbequemen Straßenverhältnissen - allerdings lohnt sich dieser Weg schon alleine wegen der stets abwechslungsreichen Umgebung. Blöd war nur, dass wir nun zwar pünktlich um 14:45 Uhr an der Pforte standen (15:00 Uhr schließt sie), wir aber kein Permit hatten. Dieses konnten wir jedoch dadurch erwerben, dass wir einer festen Buchung in Terrace Bay in einer Lodge eiwilligten. Die Lodge war jedoch erstens teuer (es gab keine Campingplätze) und zweitens für ca 40 Euro die Nacht einfach nicht wirklich schön (übermäßig viele Fliegen in einem recht schlecht belüfteten Schlafzimmer) - aber wir haben ja zum Glück gelernt, in solchen Situationen mit Humor zu reagieren und so einen Sonnenuntergang am Steinstrand kann man schon mal mitnehmen - zudem sah der Speiseraum zwar aus wie eine gut besuchte Schultoilette (die Wände waren mit Spüchen von bisherigen Besuchern vollgekritzelt) und das Zimmer von Felix und Leonie war bei der Schlüsselübergabe noch vom Servicepersonal bewohnt, aber alle Angestellten waren überaus freundlich und das Essen lecker. Daher Fazit: Motzen auf hohem Niveau. Beim nächsten Halt in Cape Cross konnten wir 100.000 (oder 10.000 wie Pia nun sagen würde^^) Robben am Strand bewundern - jede Robbenmama hat nur ein Kind und die zwei erkennen sich durch ihr Geschrei wieder - ihr könnt euch vielleicht vorstellen, welches Chaos dort geherrscht hat - ein Gebrülle und Gewusel, man wusste gar nicht, wo man hinschauen sollte. Auf die Surfer, die Kämpfer, die Schläfer, die Sucher, die Finder, die Toten, die von Möwen verspeist wurden...war echt ein krasses Bild und gestunken hat es dort - ein Elefantenstall ist NIX dagegen!!!. Am Tag drauf gings dann für uns weiter richtung Swakop - nachdem sich dort allerdings der Nebel breit gemacht hatte (es ist echt unangnehm in Afrika zu frieren) blieb dort das einzige Highlight das Wiedersehen mit Laura + Familie und Bennet. Als nächstes gings dann weiter nach Sesriem, um tags drauf die höhste Düne der Welt (Big Daddy) in Sossusvlei zu besteigen. Bestens vorbereitet mit kurzen Klamotten (weil es wird ja laut Leonie "soooooooooo heiß"^^) und 3 Liter Wasser im Rucksack machten wir uns dann morgens um 5:15 Uhr auf den Weg zur Wanderung unseres Lebens - und kamen vor Ort dann erstaunt, aber hochzufrieden nach 45 Minuten (statt vorhergesagten 3 Stunden) und gerade mal einen halben Liter Wasser intus frierend am Gipfel des großen Vaters an Dünen sind ja schon was Feines, vorallem das Herunterrennen (man fühlt sich dabei wie ein Strauß - das wude mir mehrfach bestätigt!) verleiht einem richtige Glücksgefühle (zumindest meistens - als wir Pia angefeuert haben und ihr zuriefen: "Schrei mal vor Glück!" hat sie einen deratigen Schreckensschrei ausgestoßen, dass wir kurz besorgt waren und dann aber feststellen durften, dass dies wohl auch ein Ausdruck vollsten Glücks sein kann, nur in einer anderen Sprache - ich glaube "pia-isch" nennt man das ) War auf jedenfall sehr amüsant! Auf dem Weg nach zurück nach Swakop wurde dann noch ein kurzer Stopp in Solitaire, wo es den besten Apfelkuchen Namibias gibt, gemacht. Solitaire sollte man allerdings in Molitaire bzw. Molti-Air (molti=viel, air= Luft) umbenennen - hier hat es nachts so gewindet, dass ich am nächsten Morgen blaue Flecken von der Zeltwand hatte. Auch beim Frühstück wurden wir nahezu "vom Winde verweht", so dass wir zügigst unsere Zelte packten und weiter nach Walvis Bay fuhren. Leider gab es  dort keine versprochenen Pelikane zu sehen, dafür gutes Essen, Windstille und Sonnenschein. Am nächsten Tag sollte ich mich - nach einigen Anfangsschwierigkeiten - dann hoch in die Luft begeben und meinen ersten Fallschirmspung erleben!!! Dank der fabelhaften Unterstützung meines Bodenteams und einer total lustigen Crew hatte ich auch wirklich keine Angst, gesunde Aufregung ja, aber keine Panikattacke - und das mag was heißen^^ Man hatte nur einen kurzen Moment direkt nach dem Springen keine Orientierung, aber dann ist man einfach nur geflogen - wie ein Vogel, es war wirklich ein unbeschreibliches Gefühl und bestimmt nicht das letzte Mal! Zurück in Windhoek ging dann alles richtig schnell: letzte Einkäufe, packen und in den Geburtstag von Laura reinfeiern. Angefangen von der Hilton Sky Bar bis zu einer Tanzbar, in der wir uns erst nach ein paar Shots richtig wohl gefühlt haben - ist wohl nicht so die sicherste Gegend für Weiße gewesen, aber es ist echt schwierig Sonntagnacht eine Location zum Feiern und Tanzen zu finden...wir hatten auf jedenfall viel Spaß, aber leider wenig Schlaf, was vor allem blöd für mich war, da ich am nächsten Tag schon um 8:00 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen musste - die Rückreise war dementsprechend anstrengend, aber nur so kann man sich von Namibia verabschieden - hatte wirklich eine tolle Zeit dort und werd es sehr vermissen!

Ziemlich übermüdet kam ich dann nach 27 Stunden reisen am 29.04. um 11:00 im Zuhause von Benni und Nici in Manching (bei Ingolstadt) an und musste mich erstmal mit Schlaf stärken, bevor Kerstin, Benni und ich für Nici DIE GEBURTSTAGSÜBERRASCHUNG vorbereiten konnten. Plan war, ein afrikanisches Menü aufzutischen und Nici erst mit Kerstins Anwesenheit und zum grande Finale mit meiner Anwesenheit zu überraschen. Geplant - Getan. Nach dem schönen kurzen Stopp in Deutschland gings am nächsten Tag dann für mich und meine Mami weiter nach Australien - als Mama mich im Flugzeug dann fragte, ob sie sich mit ihrem Erfrischungstuch auch die Achseln waschen kann, wusste ich, dass wir bestimmt viel Spaß zusammen haben werden. Jetzt haben wir in Australien schon den botanischen Garten, die Art Gallery und das Sea Life gesehen und zum einen Sydney von oben (The Sydney Tower Eye) und aufrund zahlreicher Spaziergänge auch zu Fuß ganz gut erkundet. Morgen geht es dann nach Bondi Beach und abends in die Oper. Erstes Fazit: Australien ist wirklich voller hilfbereiter, freundlicher Menschen, das Essen ist teuer (was nicht soooo schlimm ist, da ich in Namibia 5 Kilo zugenommen hab) und ich freu mich schon riesig nach dem Neuseelandtrip mit Mami Australien noch besser kennenzulernen!

4.5.14 03:43

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(14.5.14 11:38)
he ihr zwei terrortemmels medet euch mal! wie gehts euch so weit weg von uns?? denken oft an euch! bussis


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