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Und dann die Hände zum Himmel…

So, wie bereits angekündigt, war meine letzte Woche vor allem durch die housevisits geprägt – bevor ich aber dazu mehr erzähle, muss ich kurz noch zwei andere Neuheiten in unserem „guesthouse“ erwähnen…zum einen ist unser Auto kaputt, d.h. wir laufen jetzt immer so gute 20 Minuten zum Center (ist eigentlich ganz nett, außer wenn die Sonne so richtig knallt, da hat das Ganze schon was von Leistungssport^^) und es herrscht seit letztem Freitag Alkoholverbot IN unserem Haus (das stresst mich ganz schön, da ich mich nun für mein Feierabendbier in einer Wiese ein paar Meter von uns entfernt verstecken muss – Alkohol trinken in der Öffentlichkeit ist nämlich auch verboten…da fühlt man sich wirklich wieder in die Teenagerzeit zurück versetzt – verrückt!) Gestern kam dann noch die Hiobsbotschaft, dass man ab 1. April in Namibia nicht mehr in der Öffentlichkeit rauchen darf…anscheinend gibt es aber bis zum 1. Juli noch so ne Art „Eingewöhnungsphase“ ohne harte Konsequenzen bei Nichtbeachtung, so dass ich meine letzten Wochen hier doch noch in vollen Zügen^^ genießen kann. Nunn zu den housevisits: Hier konnte ich ganz unterschiedliche Eindrücke gewinnen – zum Teil sehr erschreckend (10 qm mit 2 Betten für 8 Bewohner, kein Strom, kein fließend Wasser, undichtes Dach – eigentlich nahezu „nichts“) und dann wieder erstaunlich nett (klein, aber mit Liebe eingerichtet, gepflegt und arbeitende, verantwortungsbewusste Eltern bzw. Stiefeltern) – da passt mal wieder der Spruch „Wo ein Wille, da auch ein Weg!“. Durch diese Besuche man kann sich bestimmte Verhaltensmuster der Kinder besser erklären, wenn man weiß, wie diejenigen leben (müssen). Am Samstag gings dann morgens um 9:00 Uhr mit dem Shuttle los nach Windhoek zum Karneval, leider haben wir den Festzug durch die Hauptstraße knapp verpasst – aber mit dem richtigen Pegel lässt sich so einiges verkraften^^ Nachmittags drohten wir dann auch noch das Festzelt zu verpassen, da sich unsere Taxifahrer entweder einen Scherz machen wollten oder echt keinen Plan hatten, wo wir hin wollten – Fakt war, dass wir erst einmal voll maskiert in einem ziemlich verrotteten Countryschuppen standen, bis uns gnädigerweise ein Einheimischer zum richtigen Bierzelt kutschiert hat – dort angekommen mussten wir trotzdem feststellen, dass „die große Sause“ schon vorbei war, aber das war ein echt witziger Anblick: Ein Festzelt voller Deutscher mit einer deutschen Band mitten in Afrika…einfach absurd! Wir durften die Band nach halbstündiger Pause dann für ganze fünf Lieder genießen und dann gings (mittlerweile zu siebzehnt) in einem privatlift (das war ein Anblick – ein Auto voll von vollen Karnevalisten) erst einmal zurück zum Hostel – dort wurde um unseren Pool zunächst weiter vorgeglüht bis es dann abends erst ins Warehouse (Kneipe) und später zum Abfeiern noch ins Vibe (Disko) ging – wie was warum dort passiert ist, weiß nur der Wind – ich weiß nur eins: 15 Stunden mit zu vielen Shotrunden (auch dank eines von Leonie initiierten Trinkspiels, bei den man den Namen unserer Hausherrin nicht erwähnen darf, weil man sonst ne Shotrunde zahlen muss…) und Annas Abschiedsabend (unsere Russin und der liebe Wodka…) war es alles in allem ein feuchtfröhlicher Abend mit anschließendem MEGAKATER Trotzdem gabs am Sonntag noch ein Highlight: sind nach Usakos zurück hinten auf der Ladefläche eines Pickups gefahren – das war einfach richtig gut, besonders weil wir erst bei Sonnenschein, dann Dämmerung mit tiefrotem Sonnenuntergang und am Ende bei klarem Sternenhimmel durch Namibia gedüst sind – unbeschreiblich Jetzt geht’s wieder los in eine neue Woche, die Kids noch einmal richtig genießen, da nächste Woche ja schon die letzte im Center ist…die Zeit vergeht hier einfach viel zu schnell!!! Sonnige Grüße und tschö mit ö

1.4.14 18:17

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