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Sharehouse in Raincity Cairns

So, das wird vorerst mein letzter Blogeintrag für die nächsten Wochen sein, weil ich zeitlich einfach gerade nicht dazu komme. Eigentlich wollte ich mir hier  in Cairns ein abgeschiedenes Zimmer suchen, relaxen und ein Buch schreiben – das hat auch die ersten Tage ganz wundervoll geklappt, doch nun versteh ich mich leider^^ mit meinen Mitbewohnern so gut, dass ich ständig Programm hab J Es macht wirklich wahnsinnig viel Spaß hier. Ich wohne in einem Sharehouse mit total relaxten Vermietern und teile mir Küche und Bad mit ganz tollen Menschen. Da gibt es dieses italienische Pärchen (Francesca ist meine kleine/große Schwester, Mami und Papi in einer Person, Carmine ist das perfekte Gegenstück zu ihr, wir unternehmen viel zu dritt und da wir humortechnisch auf einer Welle surfen ist es immer verdammt lustig), Jojo (Touristguide, kommt aus Taiwan, mit ihr war ich am Great  Barrier Reef zum Tauchen), Marie (Masseurin am Night-Market, hab mich bereits einmal von ihr durchkneten lassen und werd es wieder tun, sie hat magische Hände), Alessia (italienische Schweitzerin, wir wollen zusammen in den Zoo, um dort Koalas zu umarmen), Leah (Kanadierin, arbeitet in einen der größten Hostels hier, wo auch häufig große Partys stattfinden) und zu guter Letzt Charly (Engländerin, sie hat drei Jobs, daher sieht man sie eher selten, aber ganz lieb). Alles in allem ein bunter Mix und ich bin die einzige, die nicht wirklich arbeitet – lebe hier eher so das Künstlerleben als Schriftsteller^^. Zudem hab ich noch meine Couchsurferin Lauren, die ganz tolle Ideen für Ausflüge hat – ich war bereits mit ihr bei den cristall casscades inkl. rock slide (so much fun!!!!), dann Wandern am Blue Arrow und nachts bei den „lights“ (ein Berg, wo man parkt und von dort über ganz Cairns überblicken kann) . Außerdem war ich dank ihr Volunteer beim Ironman letztes Wochenende (es hat 24 Stunden durchgehend geregnet - ganz untypisch für die aktuelle Jahreszeit -  und ich war trotzdem 17 Stunden dort, weil es einfach eine Riesengaudi war) und für die nächsten Wochen stehen weitere Wanderungen und Segeln auf dem Programm…meine Liste wird immer länger. Deshalb hab ich auch beschlossen, bis zum Ende hier zu bleiben und die Zeit mit meinen neu gewonnenen Freunden zu genießen. Um alles ohne Stress angehen zu können, melde ich mich erst wieder von meiner letzten Station Sydney, bevor ich mich dann wieder Richtung Deutschland bewege –euch allen einen schönen Sommer, viel Spaß auf dem Berg und eine tolle, spannende WM (ich werde versuchen, hier zumindest die Deutschlandspiele zu verfolgen, allerdings finden sie meistens dank der Zeitverschiebung zu Zeiten wie 2:00 oder 5:00 statt^^ SUPER, mal sehen, welche Kneipe sich das antut&hellip. Cheers

16.6.14 15:14, kommentieren

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Melbourne – einfach großartig!

Vom ersten Moment an hab ich mich wohl in Melbourne gefühlt  - die Stadt lebt an allen Ecken und es gibt wirklich viel zu sehen. Da ich nur für drei Tage hier war, musste ich also früh aufstehen, um möglichst viel erkunden zu können. Tag 1 hab ich ja schon im letzten Blog zusammengefasst, die Autorenlesung mit Irvine Welsh war noch super – er ist echt megaironisch und auch wenn ich nicht alles verstanden habe, v.a. Inhalte über ein Buch, das ich nicht gelesen habe, wird seine anscheinend legendäre Novelle „trainspotting“ definitiv meine nächste Lektüre! Am nächsten Morgen bin ich dann erstmal zu den docklands marschiert und hab mich dort umgesehen, bevor ich mit der free circle tram eine Runde um die Stadt gefahren bin – die Straßenbahn ist nicht nur umsonst, sondern gibt auch noch zu jeder Station kurze Informationen – tolle Sache! Mittags hab ich mich dann mit Andy (kennengelernt über Couchsurfing) zur free meditation am sqare getroffen – das ist das Schöne an Großstädten, es ist immer irgendwo was los – und vieles umsonst, das macht einfach Spaß! Nach der Entspannungsphase habe ich dank der Tipps von Andy den Victoria Market unsicher gemacht und war im Melbourne Museum, welches wirklich wahnsinnig sehenswert ist – zum einen ist es für Studenten, wie ich es einer bin^^, umsonst und zum anderen ist so liebevoll gestaltet, dass man wirklich Stunden (da kann ich zum ersten Mal Basti verstehen, der würde, glaub ich, ne Woche in dem Museum campieren^^) darin verbringen kann. Es gibt ganz viele Videos, die in den unterschiedlichsten Gestalten – immer passend zum Thema – abgerufen werden können, zudem immer wieder kleine „Experimente“ oder „sprechende Kulissen“, die alles sehr anschaulich präsentieren. Danach hab ich mich dann mit meinen 1000 Sachen mit dem Zug Richtung Seddon Street aufgemacht, um meinen Couchsurfer Fred zu treffen. Fred ist ein supernetter, lustiger Franzose, bei dem ich am ersten Abend mit soupsoup und Wein versorgt wurde und der mir für den nächsten Tag sein Fahrrad (ich hab es Klaus getauft) geliehen hat, so dass ich am dritten Tag Melbourne nochmal komplett anders erleben durfte. Allein der Weg aus dem suburb in die city war sehr aufregend - da ich kein Smartphone habe und meine Karte nur das Zentrum zeigt, musste ich mich also ziemlich durchfragen, aber die Aussies sind ja alle hilfbereit und ich hatte den ganzen tag Zeit, also war das schon mal kein Problem. Auf dem Programm stand Square (wegen free wifi), Royal Botanic Garden (hier hab ich meine Karte verloren und musste daraufhin den ganzen Weg wieder zurück laufen, um sie dann glücklicherweise an der Ampel VORM Eingang wieder zu finden…ohne die wär ich echt aufgeschmissen gewesen), South Melbourne (laut Fred hätte ich hier gemütlich einen Kaffee trinken sollen, dazu war aber nach den vorherigen Komplikationen leider keine Zeit) und zu guter Letzt St.Kilda (richtig schöner Strand, aber windig, kalt und regnerisch – die Pinguins musste ich leider zwecks noch anstehendem Abendprogramm weglassen). Danach suche ich eine geschlagene Stunde den bike punt – ein Geheimtipp von meinem Couchsurfer – und als ich ihn finde, verstehe ich, was er meinte – das hat einfach nur Charme: eine Miniboot, das Jogger und Fahrradfahrer von der einen Seite zur anderen transportiert – da meistens die gleichen Leute damit unterwegs sind, ist es so wie eine kleine eingeschweißte Gemeinschaft, bei der ich nun kurz Mitglied sein durfte – der Bootsfahrer war so süß und meinte, dass die erste Fahrt umsonst sei (Fred meinte, er hätte seine erste Fahrt sehrwohl zahlen müssen^^). Abends war ich dann mit meinen zwei Couchsurferjungs in einem Hinterzimmer einer Kneipe, um mir dort australisches Improtheater anzuschauen. Es ist vom Ablauf etwas anders als in Deutschland, aber genauso lustig. Zudem hatten die dort gutes Bier vom Fass und ich am nächsten Morgen Kopfschmerzen Nachdem ich aber am nächsten Morgen zum Frühstück noch original französische Crepe bekommen hab, ist mir der Abschied von Melbourne echt schwer gefallen – hatte wirklich wieder einmal eine ganz großartige Zeit hier und will auf jeden Fall nochmal wiederkommen (verstehe, warum meine Sissis hier so gerne gewohnt haben). Auf dem Weg nach Cairns habe ich dann die meiste Zeit geschlafen, da ich mit Jetstar (die australische Variante von Ryanair^^) unterwegs war und weder Essen, Trinken oder Entertainment als Beschäftigung hatte. Am Flughafen wurde ich dann gleich ganz freundlich von meiner neuen Couchsurferin Lauren empfangen, die mit mir direkt eine kleine Autotour durch Cairns gemacht hat. Nicht nur das wirklich schöne Wetter (Lauren klagt über Winteranfang bei 28 Grad^^), sondern auch die Nähe zum Meer haben mich nun beschließen lassen, dass ich mir hier für die nächsten Wochen eine Wohnung bzw. ein Zimmer suchen will, um wirklich mal vollkommen relaxen zu können und nichts tun zu müssen. Reisen ist wirklich wunderbar, aber ich hab in letzter Zeit so viel gesehen und erlebt, so dass ich das jetzt in aller Ruhe verarbeiten kann – zudem gibt es hier um Cairns herum auch genug zu sehen und zu machen, es bleibt also spannend J Euch fleißigen Bloglesern schick ich sonnige Grüße und melde mich bald wieder! @Lieblingsöschis: Viel Spaß in Erlangen und wie ihr seht läuft alleine auch alles bestens, also keine Sorge^^

30.5.14 04:51, kommentieren